Smart City Talk 3: Eindrücke von der SCEWC 2015 Barcelona

Im November 2015 war ich in Barcelona auf der Smart City Expo World Conference. Es ist die weltweit größte Smart City Veranstaltung.

Im dritten Podcast werden einige Trends vorgestellt, die die SCEWC 2015 prägten. Außerdem wird der Frage nachgegangen, ob es nicht an der Zeit ist, Smart City etwas zu erden.

Link: http://smartcitytalk.libsyn.com/smart-city-talk-_sct3-eindrcke-von-der-scewc-2015

In iTunes geht es über folgenden Weg: In der Menuleiste “Ablage” “”Podcast abonnieren” und dann http://smartcitytalk.libsyn.com/rss ein geben. (gilt für Safari)

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⅔ der Österreicher wollen in smarten Städten leben

Smarte Städte stoßen auch bei den Bürgerinnen und Bürgern auf Akzeptanz. Nach einer Befragung von Österreichs größter Immobilienplattform Immonet wollen 64 % der Österreicher künftig in smarten Städten leben. Dabei stehen bei ihnen besonders moderne Stadtplanungskonzepte, smarte Mobilitätslösungen, energieeffiziente und klimaschonende Gebäudetechnologien sowie erneuerbare Energien im Vordergrund. Und 72 % sehen schnelles Breitband als absolutes Muss einer modernen Infrastruktur an.Bild

Mahr Informationen dazu: http://www.immobilien.net/presse/zwei-drittel-der-oesterreicher-wollen-smart-cities/

Smarte Stadt – Newssplitter

Informationen zur smarten Stadt sind leicht verderbliche Ware. Jeden Tag erscheinen neue Meldungen, werden neue Projekte und Strategien bekannt. Deshalb werden ab sofort  im Blog Newssplitter veröffentlicht, die die aktuellen Entwicklungen um die smarte Stadt aufnehmen.

Smarte Mobilität – London geht geht jetzt ähnliche Wege wie Nizza, Barcelona oder San Francisco. In die Strasse eingelassene Sensoren weisen Autofahrer über eine Smartphone App den Weg zu freien Parkplätzen. Auf diese Weise soll der Strassenverkehr entlastet werden. http://www.smartplanet.com/blog/bulletin/london-uses-smart-sensors-to-make-parking-spot-hunting-a-thing-of-the-past/

Smarte Energie/Umwelt: Edinburgh wechselt mehr als 6000 Strassenlampen aus und setzt auf LED. Die Stadt will auf diese Weise jährlich 280.000 Britische Pfund sparen. Mehr Infos: http://www.smartplanet.com/blog/bulletin/london-uses-smart-sensors-to-make-parking-spot-hunting-a-thing-of-the-past/

Smarte Verwaltung/Politik: Barcelona hat zusammen mit einem Microsoft Partner eine Hybrid Cloud als Piloten entwickelt, die strukturierte und unstrukturierte Daten aus Datenbanken und Sozialen Netzwerken sowie GPS Aufenthaltsdaten für Verwaltung und Bürger/Unternehmen zur Verfügung stellt. Auf diese Weise kann die Stadt beispielsweise analysieren, welche Wege Touristen gehen, wo mehr Fahrradplätze zur Verfügung gestellt werden müssen oder Restaurants zur Mittagszeit fehlen. http://smartcitiescouncil.com/system/tdf/public_resources/Barcelona%20deploys%20big%20data%20solution.pdf?file=1&type=node&id=712

Öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge

Deutschlands Städte wachen auf. Auch die Städte Bremen und Oldenburg gaben jetzt bekannt, sich im Rahmen der „EU Smart Cities and Communities Initiative“ um Fördermittel bewerben zu wollen. Im Fokus steht dabei die „Bremer Überseestadt“, ein neues Stadtquartier, in dem neue Verkehrs- und Energiekonzepte getestet werden können. Beispielsweise ist vorgesehen, in den neu zu errichtenden Parkhäusern auch Ladestationen für Elektrofahrzeuge zu installieren.

http://www.bremen-digitalmedia.de/meldungen-termine/unsere-meldungen/einzelmeldung/datum/2013/12/02/smart-city-bremen-und-oldenburg-stellen-die-ersten-weichen/

Portugal: Eine smarte Stadt für mehr als 200.000 Einwohner

Smart City Konzepte enstanden hauptsächlich für die schnell wachsenden Städte in Asien und dem Nahen Osten. Songdo in Korea und Masdar sind prominente Beispiele. Nun soll auch in Europa auf dem Reißbrett eine weitere Stadt neu entstehen und durch smarte Technologien entwickelt und gesteuert werden. Im Norden Portugals wird mit Paredes eine Stadt aufgebaut, die später über 200.000 Einwohner haben soll. Diese Stadt soll ein Benchmark für die smarte Stadt sein. In ihr werden neue Gebäude intelligent mit dezentraler Energieerzeugung und -managementerreichtet, vernetzte Verkehrskonzepte mit Sensorsteuerung ausprobiert, neue Formen des Zusammenlebens in smarten Communities entwickelt. Paredes soll ein Entwicklungslabor für die Stadt von Morgen und für die Entwicklung von smarten Technologien werden.

Das Projekt kann ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von städtischer digitaler Infrastruktur, Software und neuen Dienstleistungen sein. Interessant ist es vor allem auch im Hinblick auf die beabsichtigte Einwohnerzahl, die die bisherige Kleinräumigkeit  von Smart City Ansätzen in Europa überwinden kann.

Weitere Infos: http://www.living-planit.com/default.htm

Oldenburg: Neue Verkehrssteuerung durch Sensoren

Sensortechnologie stellt eine wesentliche Grunde für eine smarte Stadt dar. Zusammen mit IBM und der Verkehrsleitzentrale der Stadt Oldenburg haben 12 Studenten eine Simulation erarbeitet, wie die Stadt Oldenburg durch Sensoren bessern gesteuert werden kann.

OLdenburg SensorprojektSensoren erfassen nehmen Live-Abbilder der jeweiligen Verkehrssituation, des aktuellen Energieverbrauchs und der Wetterlage und werten sie aus. Die Gesamtheit aller Daten wird an eine neue städtische Schaltzentrale geschickt, die damit das städtische Geschehen besser planen und steuern kann.

Mehr Infos auf der Webseite: http://www.pg-alise.de

 

 

Am Beispiel der Stadt Oldenburg simuliert die Präsentation, wie Sensoren Live-Abbilder der jeweiligen Verkehrssituation, der Wetterlage oder des aktuellen Energieverbrauchs erfassen und auswerten. Diese Informationen gelangen gebündelt an eine Schaltzentrale, wo sie der Planung des städtischen Lebens dienen. Projektpartner ist die Verkehrsleitzentrale der Stadt Oldenburg sowie das Smarter Cities Lab der IBM Research (Dublin/Irland). Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg unterstützt das Projekt finaziell.