Benötigt die smarte Stadt offene Standards?

Inzwischen hat es sich herumgesprochen, dass wir erst am Anfang der Vernetzung von Personen, Objekten und Dingen stehen. Bereits heute ist das Smartphone über eine App in der Lage, Gegenstände wie LED Lampen oder Temperaturfühler zu steuern. Oftmals handelt es sich hier aber um geschlossene Systeme.

Mit der Smartphone App kann ich z.B. nur ein bestimmtes intelligentes Objekt steuern oder aus ihm Messdaten entnehmen. Spannend wird es in der smarten Stadt aber erst, wenn ein Endgerät wie das Smartphone in der Lage ist, verschiedene gleichgeartete Objekte zu steuern. Oder wenn ich nicht nur den Backofen und seine Temperatur damit einstellen kann, sondern wenn der Backofen erkennt, dass es sich um ein Grillhähnchen handelt und es die Temperatur exakt darauf einstellt.

Dies wird nicht ohne offene Standards und die Verwendung von offenen Schnittstellen wie API’s beim Internet der Dinge gehen. Erst dann werden die Geräte wirklich smart sein und mit ihrer Umgebung kommunizieren. Viel Arbeit also für die Gestalter des „Smart City Protocol“, das unter der Federführung der Stadt Barcelona mit vielen Großstädten, Instutionen und Unternehmen erarbeitet wird.

Mehr Infos dazu im neuen O’Reilly Blog:

http://radar.oreilly.com/2014/04/toward-an-open-internet-of-things.html

Hier der Link zum Smart City Protocol:

http://www.cityprotocol.org

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