Portugal: Eine smarte Stadt für mehr als 200.000 Einwohner

Smart City Konzepte enstanden hauptsächlich für die schnell wachsenden Städte in Asien und dem Nahen Osten. Songdo in Korea und Masdar sind prominente Beispiele. Nun soll auch in Europa auf dem Reißbrett eine weitere Stadt neu entstehen und durch smarte Technologien entwickelt und gesteuert werden. Im Norden Portugals wird mit Paredes eine Stadt aufgebaut, die später über 200.000 Einwohner haben soll. Diese Stadt soll ein Benchmark für die smarte Stadt sein. In ihr werden neue Gebäude intelligent mit dezentraler Energieerzeugung und -managementerreichtet, vernetzte Verkehrskonzepte mit Sensorsteuerung ausprobiert, neue Formen des Zusammenlebens in smarten Communities entwickelt. Paredes soll ein Entwicklungslabor für die Stadt von Morgen und für die Entwicklung von smarten Technologien werden.

Das Projekt kann ein gutes Beispiel für das Zusammenspiel von städtischer digitaler Infrastruktur, Software und neuen Dienstleistungen sein. Interessant ist es vor allem auch im Hinblick auf die beabsichtigte Einwohnerzahl, die die bisherige Kleinräumigkeit  von Smart City Ansätzen in Europa überwinden kann.

Weitere Infos: http://www.living-planit.com/default.htm

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Oldenburg: Neue Verkehrssteuerung durch Sensoren

Sensortechnologie stellt eine wesentliche Grunde für eine smarte Stadt dar. Zusammen mit IBM und der Verkehrsleitzentrale der Stadt Oldenburg haben 12 Studenten eine Simulation erarbeitet, wie die Stadt Oldenburg durch Sensoren bessern gesteuert werden kann.

OLdenburg SensorprojektSensoren erfassen nehmen Live-Abbilder der jeweiligen Verkehrssituation, des aktuellen Energieverbrauchs und der Wetterlage und werten sie aus. Die Gesamtheit aller Daten wird an eine neue städtische Schaltzentrale geschickt, die damit das städtische Geschehen besser planen und steuern kann.

Mehr Infos auf der Webseite: http://www.pg-alise.de

 

 

Am Beispiel der Stadt Oldenburg simuliert die Präsentation, wie Sensoren Live-Abbilder der jeweiligen Verkehrssituation, der Wetterlage oder des aktuellen Energieverbrauchs erfassen und auswerten. Diese Informationen gelangen gebündelt an eine Schaltzentrale, wo sie der Planung des städtischen Lebens dienen. Projektpartner ist die Verkehrsleitzentrale der Stadt Oldenburg sowie das Smarter Cities Lab der IBM Research (Dublin/Irland). Die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg unterstützt das Projekt finaziell.