Buch „Die smarte Stadt“ erscheint Ende März 2014

Mein Buch „Die smarte Stadt. Den digitalen Wandel intelligent gestalten. Herausforderungen, Handlungsfelder, Strategien“ erscheint am 24.3.2014 im Richard Boorberg Verlag und wird in Kürze auch als eBook erhältlich sein.

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Smarte Stadt – Newssplitter

Smarte Mobilität/Energie:

Die Linzer Strassenbahnen AG setzt Sensoren bei M2M Kommunikation ein, um in Echtzeit den Energieverbrauch von Strassenbahnen und später auch elektrischen Bussen zu erfassen. Damit konnten bisher 10 % des Energieverbrauchs (=300 Haushalte) eingespart werden.

http://futurezone.at/digital-life/linzer-strassenbahn-zaehlt-fahrgaeste-und-misst-energiebedarf/48.344.992

Smarte Bildung:

Zu den wichtigsten Aufgaben bei einer Strategie zur smarten Stadt gehört es, sicherzustellen, dass so viel Menschen wie möglich von digitaler Inklusion profitieren können. Der Government Digital Service des britischen Cabinet Office hat jetzt eine Checkliste veröffentlicht, anhand derer Städte bestimmen können, ob sie diesen Ansprüchen genügen. Außerdem gibt es zahlreiche Beispiele aus Projekten.

https://gds.blog.gov.uk/2014/01/13/a-checklist-for-digital-inclusion-if-we-do-these-things-were-doing-digital-inclusion/

Smarte Wertschöpfung

Am diesjährigen World Economic Forum in Davos nahmen auch zahlreiche Politiker aus den größten Städten der Welt teil. Ihre Empfehlungen zur Entwicklung der Megacities hat Bloomberg Business zusammengefasst.

http://www.businessweek.com/news/2014-01-26/megacity-tips-from-europe-s-highest-town-as-davos-debates-future

Smart City Strategie

Die Stadt Wiesloch ist für die EU-Förderinitiative „Smart Cities and Communities“ auf der Suche nach Partnern. Wiesloch tritt an in der Kategorie „Kleine Städte unter 150.000 Einwohner“. Nach einem Zeitungsbericht könnte die Wahl auf die rumänische Stadt Sibiu fallen.

http://www.wiesloch.de/pb/,Lde/1171126.html

http://www.wiesloch.de/pb/,Lde/Home/Aktuelle+Nachrichten/Smart+City.html

Smarte Stadt – Newssplitter

Smarte Mobilität/Smarte Verwaltung und Politik

Erneut einen Beweis dafür, dass die smart City Bewegung nicht nur große Städte, sondern auch kleine und mittlere Städte und Gemeinden umfasst, liefert die österreichische Stadt Hartberg mit 6500 Einwohnern. So wird in der Stadt jetzt beispielsweise Technologie eingesetzt, damit sich Bürger untereinander privat ein Auto teilen können, das ja meistens 23 Stunden am Tag nicht bewegt wird. http://www.kleinezeitung.at/steiermark/hartbergfuerstenfeld/3529621/private-teilen-sich-autos.story. Außerdem bemerkenswert: Der Aufbau einer Innovationsplattform „Mein Hartberg im Jahre 2050“. http://www.hartberg.at/0uploads/dateien1290.pdf 

 

Smart City Konzept:

Das Beratungsunternehmen IDC hat für 2014 ingesamt 10 Prognosen zur Entwicklung von smarten Städten erstellt. Obwohl sie sich auf die US-amerikanische Entwicklung beziehen, geben sie wichtige Hinweise auch auf mögliche Veränderungen in deutschen Städten. Die 10 Vorhersagen sind:

 

„15% of cities in the world will be in the Opportunistic Stage of Smart City maturity. Shadow IT will be a major source of departmental level innovation but will threaten Smart City roadmaps. The key enabler of omni-channel citizen experience will be mobile. The business case for NextGen311 investment will be based on operational performance transformation value and not just customer service. Open data sets and open APIs will start to affect policy decision-making. Leading edge cities experiment with gamification as first step to nudge citizen behavior change. Worldwide Smart City spending on the Internet of Things will be $265 billion in 2014. In 2014, Smart Cities will redirect 15-20% of traditional IT spending to the cloud. 45% of all big data use cases will be in financial performance, public safety, and transportation. Competition heats up and there is significant M&A and partnership activity as vendors better define their offerings.“

http://www.occupycorporatism.com/2014-idc-report-top-10-global-predictions-smart-cities/

 

Smarte Wertschöpfung:

Das britische Ministerium für „Business Innovation and Skills“ veröffentlichte eine Studie zum Smart City Markt und zeigt damit, dass der Wettbewerb um Exportchancen von Lösungen und Produkten in diesem Bereich eröffnet ist. Für die Bereiche Wasser, Abfall, Verkehr, Energie und Betreutes Leben werden Potenziale aufgezeigt. Dabei zeigt die Studie eindrucksvoll, dass vor allem vernetzte Lösungen zwischen diesen Handlungsfeldern den größten Mehrwert für die ökonomische, gesellschaftliche und ökologische Entwicklung einer Stadt bringen.

https://www.gov.uk/government/uploads/system/uploads/attachment_data/file/249423/bis-13-1217-smart-city-market-opportunties-uk.pdf

Auch Mittelstädte wie Arnsberg können „smart“ sein

Der Arnsberger Bürgermeister, Hans-Josef Vogel, ist sicherlich einer der innovativsten Bürgermeister in Deutschland. Nicht umsonst hat er schon 2008 mit seiner Stadt nur knapp den Titel der „T-City“ im Telekom-Ty-City Wettbewerb verfehlt. Jetzt hat er in einem lesenswerten Interview mit der WAZ seine Vision einer „digitalen“ Stadt – er nennt sie nicht smart, aber dahinter verbirgt sich das gleiche Konzept – dargelegt. das Interview zeigt, dass auch Mittelstädte smart werden können, wenn sie auf Glasfaserausbau und Investitionen in digitale Bildung setzen.

http://waz.m.derwesten.de/dw/staedte/arnsberg/digitales-arnsberg-buergermeister-vogel-ueber-seine-zukunftsvisionen-id8725613.html?service=mobile